Rentenlücke berechnen
Die Rentenlücke ist der Unterschied zwischen deinem letzten Nettoeinkommen und deiner zukünftigen Nettorente. Je größer die Lücke, desto mehr musst du vorsorgen.
Was ist die Rentenlücke?
Die Rentenlücke zeigt dir, wie viel weniger du im Ruhestand zur Verfügung hast als während deines Berufslebens. Berechnet wird sie als Differenz zwischen deinem letzten Nettoeinkommen (monatlich) und deiner erwarteten Nettorente.
Letztes Nettoeinkommen – Monatliche Nettorente = RentenlückeTypische Rentenlücke
Die gesetzliche Rente ersetzt im Durchschnitt nur etwa 40–48% des vorherigen Nettoeinkommens. Das bedeutet: Wer vor der Rente 3.000 € netto verdient hat, muss mit einer Rente von rund 1.200–1.440 € netto rechnen.
Die Lücke wird durch mehrere Faktoren vergrößert:
- Steuerpflicht auf einen Teil der Rente
- Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge
- Kein Arbeitgeberanteil mehr bei KV/PV
- Inflation, die die Kaufkraft mindert
Rentenlücke schließen
Es gibt verschiedene Wege, die Rentenlücke zu schließen:
- Riester-Rente: Staatlich gefördert mit Zulagen und Steuervorteilen
- Basisrente (Rürup): Steuerlich absetzbar, ideal für Selbstständige
- Betriebliche Altersvorsorge (bAV): Arbeitgeberzuschüsse und Steuervorteile
- ETF-Sparpläne: Flexible, renditestarke Privatvorsorge
- Immobilien: Mieteinnahmen oder Wertsteigerung
Inflation beachten
Die Inflation mindert die Kaufkraft deiner Rente über die Jahre. Eine Rente, die heute 1.500 € wert ist, hat in 20 Jahren bei 2% Inflation nur noch eine Kaufkraft von rund 1.000 €. Unser Rechner zeigt dir beide Werte: nominal und inflationsbereinigt.